Girokonto Kosten

Leistungsbilanzkosten

Die Kosten werden bald besser vergleichbar sein. Viele von ihnen halten ihrer Geschäftsbank die Treue - auch wenn sie dort oft mehr bezahlen. Das könnte sich aber bald wandeln - denn die Möglichkeiten des Vergleichs für die Konsumenten werden sich nun erheblich ausweiten. Von 2019 an sind die Kreditanstalten dazu angehalten, ihren Kundinnen und Verbrauchern einmal im Jahr eine Liste der Leistungsbilanzkosten zur Einsicht vorzulegen.

"â??Die Kosten fÃ?r die Abrechnung sind in der letzten Zeit deutlich gestiegenâ??, beklagt Frank Christian Pauli vom BAV. Ungeachtet der bestehenden Gegenüberstellung wussten die einzelnen Konsumenten oft nicht, wie hoch der Preis ihrer Hausbank im internationalen Wettbewerb ist und ob diese Portfolios verlässlich, sachlich und verständlich sind. Gemäß der Direktive müssen alle Mitgliedsstaaten bis zum 31. Oktober 2018 sicherstellen, dass die Konsumenten freien Zugriff auf zumindest eine Webseite haben, die einen Abgleich der Zahlungskontogebühren erlaubt.

Darüber hinaus verpflichtet dieses Recht die europäischen Konsumenten, bis zum 31. Oktober 2018 Zugang zu zumindest einer Webseite zu haben, die es ihnen erlaubt, die Gebühren für Zahlungskonten, d.h. Kontokorrentkonten, zu vergleichen. Im Falle von privaten Webseiten werden besondere Ansprüche an die Eigenständigkeit und Offenheit erhoben. Die Webseiten werden von sogenannten Konformitätsbehörden, z.B. Tüvs, geprüft. Überprüfer dieser Prüfinstitute ist die DAV.

Um sicherzustellen, dass kein Widerspruch besteht, welche Gebühren für welche Leistungen erhoben werden, hat die Finanzaufsichtsbehörde die 18 verschiedenen aufgeführt. Die Kreditinstitute sind zum Beispiel verpflichtet, die Kosten für die Führung eines Kontos, für Transfers, Daueraufträge, Einzüge, die Ausstellung von Debit- und Kreditkarten, Bareinzahlungen oder Auszahlungen an Schaltern und Geldautomaten oder für gewährte und tolerierte Überziehungen anzugeben.

Gefallen ist eine Marktwirtschaftslösung - es wird wahrscheinlich in den nächsten Jahren mehrere Webseiten gibt, die den Ansprüchen gerecht werden. Ab sofort können Anbieter von Webseiten, die Offerten von Zahlungsverkehrskonten miteinander abgleichen, bei so genannten konformitätsbewertenden Stellen, z.B. Tüvs, ein Konformitätszertifikat beantragen: Das Zertifkat bescheinigt, dass die Vergleichs-Website den gesetzlichen Bestimmungen für eine solche Webseite entspricht.

"Raoul Kirmes, Chef der Grundabteilung von der Firma DS, fasst seine Aufgabenstellung wie folgt zusammen: "Wir sind gewissermaßen die Prüfenden der Prüfenden. Kirmes rechtfertigt diesen etwas beschwerlichen Weg mit der Behauptung, dass die Konsumenten darauf vertrauen müssen, dass die zertifzierten Vergleichsseiten unabhÃ?ngig und vertrauenswÃ?rdig sind. Nachdem die Docks überprüft haben, dass die zuständigen Stellen für die Konformitätsbewertung voneinander getrennt und fachkundig sind, können sie ihre Aufgaben wahrnehmen.

Für das Girokonto-Produkt nannte nur ein einziges Depot die Ranking-Kriterien, aber auch dieses erklärte nicht, wie diese gegeneinander abgewogen wurden. Die Verbraucherschützerin Pauli bezweifelt auch bei den derzeitigen Ausfällen, ob Provisionszinsen abgeschaltet werden können und eine durch die neuen Webseiten wirklich einen kompletten und sachlichen Einblick haben wird.

Der Konsument bekommt im idealen Fall einen Überblick über die Kontenkosten der Kreditinstitute und kann diese dann mit den Kosten seiner Geschäftsbank ausgleichen. "Damit wird eine Offenheit geschaffen, die die meisten Konsumenten noch nicht hatten", sagt Pauli. Sind Preisgestaltung und Produktdesign für Zahlungskontodienstleistungen in Zukunft besser miteinander zu vereinbaren, sollte auch ein großes Hemmnis für die Bereitschaft der Konsumenten zum Wechsel sinken.

Sollte der Konsument entdecken, dass er mit einer Bankrechnung mehrere hundert EUR pro Jahr einsparen kann, ist der nÃ??chste Arbeitsschritt bereits rechtlich durchgesetzt. "Es wird sich ändern", ist sich die Künstlerin einig.

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